Mit der Anker SOLIX Solarbank Max bringt der Hersteller einen besonders leistungsstarken Stromspeicher für private Haushalte auf den Markt. Das neue Modell startet mit 7 kWh Kapazität, verarbeitet bis zu 10 kWp Solarleistung und kann später auf bis zu 42 kWh erweitert werden. Zum Verkaufsstart sinkt der Preis vorübergehend um 300 Euro.

Anker SOLIX Solarbank Max
10.000W Solareingang, 3.500 – 4.600W bidireltionale AC-Power, 3 MPPTS, 7kWh
Damit richtet sich die Solarbank Max nicht nur an Besitzer eines klassischen Balkonkraftwerks. Sie ist vor allem für Haushalte gedacht, die eine größere PV-Anlage mit Speicher planen und ihren selbst erzeugten Solarstrom auch am Abend oder in der Nacht nutzen möchten.
Anker SOLIX Solarbank Max: Angebot zum Marktstart
Die unverbindliche Preisempfehlung für das Basismodul beträgt 2.499 Euro. Im Rahmen der Einführungsaktion reduziert Anker den Preis um 300 Euro auf 2.199 Euro. Das Angebot soll bis zum 6. Dezember 2026 gelten.
Aktuell erhalten Käufer außerdem den dreiphasigen Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 kostenlos dazu. Der intelligente Stromzähler misst den Energieverbrauch des Haushalts in Echtzeit. Dadurch kann der Batteriespeicher seine Lade- und Entladeleistung an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
- Regulärer Preis:
2.499 Euro-> Einführungspreis: 2.199 Euro mit Preisnachlass: 300 Euro - Smart Meter Gen 2 im Wert von 119€ kostenlos
- Aktionszeitraum bis 4. Dezember 2026
Da Hersteller Aktionen kurzfristig anpassen können, sollten Interessierte vor der Bestellung den im Warenkorb angezeigten Gesamtpreis und Lieferumfang prüfen.
Stromspeicher mit 7 kWh Kapazität
Das Hauptmodul der Anker SOLIX Solarbank Max besitzt eine Nennkapazität von 7 kWh. Für viele Haushalte reicht das aus, um einen großen Teil des abendlichen und nächtlichen Strombedarfs abzudecken. Wie sinnvoll die Größe im Einzelfall ist, hängt jedoch vom Jahresverbrauch, der Leistung der Solaranlage und dem persönlichen Verbrauchsprofil ab.
Wer später mehr Energie speichern möchte, kann bis zu fünf BP7000-Erweiterungsakkus ergänzen. Damit wächst die Gesamtkapazität schrittweise auf maximal 42 kWh. Der Batteriespeicher lässt sich also an einen steigenden Energiebedarf anpassen, etwa wenn später eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto hinzukommt.
Zum Einsatz kommen Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Diese LFP-Technik ist für ihre hohe Zyklenfestigkeit und thermische Stabilität bekannt. Anker nennt bis zu 10.000 Ladezyklen, eine ausgelegte Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und zehn Jahre Garantie.
Bis zu 10 kWp Solarleistung und drei MPPT-Eingänge
Auf der Solarseite geht die Anker SOLIX Solarbank Max deutlich über typische Plug-in-Speicher hinaus. Drei unabhängige MPPT-Eingänge verarbeiten zusammen eine maximale PV-Eingangsleistung von 10 kWp. Nach Herstellerangaben lassen sich insgesamt bis zu 20 Solarmodule anschließen.
Die drei getrennten Eingänge sind praktisch, wenn Solarmodule auf unterschiedlichen Dachflächen liegen oder verschiedene Ausrichtungen besitzen. So können beispielsweise Ost-, Süd- und Westflächen getrennt geregelt werden. Verschattung auf einem String beeinflusst dadurch nicht automatisch die Leistung der übrigen Strings.
Wer einen kleineren Speicher für ein Balkonkraftwerk sucht, findet in der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro eine kompaktere Alternative. Die Solarbank Max ist dagegen für deutlich größere Anlagen und einen entsprechend höheren Energiebedarf ausgelegt.
Mehr als ein klassisches Balkonkraftwerk mit Speicher
Die verfügbare Ausgangsleistung hängt von der gewählten Anschlussart ab. Über den mitgelieferten Schuko-Stecker arbeitet das System mit bis zu 800 Watt. Diese Variante eignet sich für einen unkomplizierten Einstieg, nutzt aber nicht die volle Leistung des Speichers.
Mit einem fachgerecht installierten Wieland-Anschluss sind bis zu 3.500 Watt möglich. Bei einer festen Verbindung mit dem Hausverteiler steigt die maximale AC-Lade- und Entladeleistung auf 4.600 Watt. Damit kann die PV-Anlage mit Speicher auch größere Verbraucher versorgen.
Für Stromausfälle besitzt die Solarbank Max einen separaten Notstromanschluss. Dieser liefert bis zu 3.680 Watt an direkt angeschlossene Geräte. Kühlschrank, Router oder Beleuchtung können dadurch bei einem Netzausfall weiterbetrieben werden. Eine automatische Versorgung des gesamten Hauses ist damit allein jedoch nicht gemeint.
Installation und Kompatibilität vorher prüfen
Bis zu einer netzgekoppelten Ausgangsleistung von 800 Watt kann die Anker SOLIX Solarbank Max über den mitgelieferten Schuko-Stecker betrieben werden. Wer eine höhere Leistung nutzen möchte, benötigt einen geeigneten eigenen Stromkreis, einen Wieland-Anschluss oder eine feste Verdrahtung. Diese Arbeiten gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Vor dem Kauf sollte außerdem geprüft werden, ob der Stromspeicher zur vorhandenen Solartechnik passt. Die Solarbank Max ist für den direkten Anschluss von PV-Modulen in String-Verschaltung vorgesehen. Für bestehende Anlagen mit Mikrowechselrichtern oder Leistungsoptimierern ist sie nicht als direkter Ersatz gedacht.
Wer bereits eine Photovoltaikanlage besitzt und lediglich einen AC-gekoppelten Speicher nachrüsten möchte, sollte deshalb auch die Solarbank Max AC berücksichtigen. Entscheidend ist nicht nur die Speicherkapazität, sondern auch die technische Einbindung in die vorhandene Anlage.
Smart Meter für eine bedarfsgerechte Steuerung
Der Smart Meter Gen 2 erfasst, wie viel Strom der Haushalt aktuell bezieht oder einspeist. Die Anker SOLIX Solarbank Max kann ihre Leistung anhand dieser Messwerte automatisch anpassen. Dadurch wird möglichst viel Solarstrom direkt im Haushalt genutzt, ohne unnötig Energie aus dem Netz zu beziehen.
Wie eine dynamische Leistungsregelung grundsätzlich funktioniert, zeigt auch unser Praxisbericht zur Nulleinspeisung mit Anker SOLIX und Home Assistant. Die dort beschriebene Lösung nutzt andere Komponenten, verdeutlicht aber gut, warum aktuelle Verbrauchsdaten für ein effizientes Energiemanagement wichtig sind.
Fazit: Leistungsstarker Batteriespeicher für größere PV-Anlagen
Die Anker SOLIX Solarbank Max ist kein gewöhnliches Balkonkraftwerk mit Speicher. Mit 7 kWh Grundkapazität, bis zu 10 kWp PV-Eingangsleistung und einer Erweiterungsmöglichkeit auf 42 kWh richtet sie sich an Haushalte mit einem höheren Energiebedarf.
Der Einführungspreis von 2.199 Euro macht den Stromspeicher zum Marktstart interessanter. Auch der derzeit kostenlos enthaltene Smart Meter ist eine sinnvolle Ergänzung, weil er eine bedarfsgerechte Steuerung ermöglicht. Vor dem Kauf sollten Interessierte dennoch prüfen lassen, welche Anschlussart zur vorhandenen Elektroinstallation passt und ob die gewählte Kapazität zum eigenen Verbrauchsprofil sinnvoll ist.

Anker SOLIX Solarbank Max
10.000W Solareingang, 3.500 – 4.600W bidireltionale AC-Power, 3 MPPTS, 7kWh
Quelle/Foto: (Anker Solix*/ Amazon / Bildgenerator)
Häufige Fragen zur Anker SOLIX Solarbank Max
Wie viel Speicherkapazität bietet die Solarbank Max?
Das Hauptmodul verfügt über 7 kWh. Mit bis zu fünf zusätzlichen BP7000-Akkus lässt sich der Batteriespeicher auf insgesamt 42 kWh erweitern.
Kann die Solarbank Max an eine Steckdose angeschlossen werden?
Ja, über den mitgelieferten Schuko-Stecker ist ein Betrieb mit bis zu 800 Watt möglich. Für höhere Leistungen sind ein geeigneter Anschluss und eine Elektrofachkraft erforderlich.
Wie hoch ist die maximale Ausgangsleistung?
Über einen fachgerecht installierten Wieland-Anschluss sind bis zu 3.500 Watt möglich. Bei einer festen Installation nennt Anker bis zu 4.600 Watt AC-Lade- und Entladeleistung.
Ist ein Notstrombetrieb möglich?
Ja. Der separate Notstromanschluss liefert bis zu 3.680 Watt für direkt verbundene Verbraucher. Welche Geräte tatsächlich versorgt werden können, hängt von deren Leistungsaufnahme ab.

Ich bin Christian und habe den Blog 2024 gegründet. Ich bin gelernter Kommunikationselektroniker, technikbegeistert und Smart-Home-Enthusiast mit langjähriger Erfahrung im Bereich vernetzter Haushaltsgeräte. Mit großer Leidenschaft verfolge ich aktuelle Entwicklungen und teste regelmäßig neue Produkte, um verständliche Einblicke und praxisnahe Empfehlungen zu geben.