Die FRITZ!Smart Energy 201 ist ab sofort für 49 Euro erhältlich. Die intelligente Steckdose kombiniert Strommessung und automatische Schaltungen in einem kompakten Gehäuse. Ob sich der Kauf lohnt, hängt vor allem von der bestehenden Smart-Home-Ausstattung und dem geplanten Einsatzbereich ab.
Kompakte Bauweise für den Innenbereich
Laut Hersteller ist die Steckdose für eine maximale Belastung von 16 Ampere beziehungsweise 3.680 Watt ausgelegt. Der Eigenverbrauch soll unter 0,2 Watt liegen. Zur Ausstattung gehört eine Taste mit integrierter LED. Das Gehäuse ist für Innenräume gedacht und soll sich auch in Mehrfachsteckdosen einsetzen lassen.
In der Praxis ist die Bauform ein wichtiger Punkt. Eine Zwischensteckdose bringt wenig, wenn sie benachbarte Anschlüsse verdeckt. Ob die Energy 201 am vorgesehenen Platz genug Raum lässt, können wir erst nach unserem Test sagen, die Produktbilder sehen aber vielversprechend aus.
Strommessung als Entscheidungshilfe
Über die FRITZ!App Smart Home lassen sich laut AVM aktuelle Verbrauchswerte und Verläufe einsehen. MyFRITZ!Net ermöglicht zudem den Vergleich mehrerer FRITZ!Smart Energy-Steckdosen.
So lässt sich genau nachvollziehen, wann angeschlossene Geräte tatsächlich Energie ziehen. Aufschlussreich ist vor allem der Unterschied zwischen aktiver Nutzung und Standby. Wer etwa am Arbeitsplatz abends den Rechner herunterfährt, sieht durch die Messung sofort, ob Peripheriegeräte weiterhin Strom verbrauchen.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Leistung und Verbrauch: Watt gibt den Momentanwert an, während Kilowattstunden die Energie über einen Zeitraum erfassen und damit die eigentliche Grundlage für die Stromkosten bilden.
DECT und Matter: Systemanbindung beachten
Die Energy 201 wird per DECT eingebunden. Die Einrichtung erfolgt laut FRITZ! über die App oder die FRITZ!Box, gesteuert wird wahlweise von zu Hause oder unterwegs. Für die Anbindung an Apple Home, Google Home und Amazon Alexa verweist der Hersteller auf die Matter-Bridge der FRITZ!Box 5690 Pro oder des FRITZ!Smart Gateways.
Eine solche Bridge übersetzt zwischen verschiedenen Systemen. Für die Kaufentscheidung zählt daher nicht nur die Steckdose selbst: Die passende Zentrale muss bereits vorhanden sein oder mit eingerechnet werden.
Automatisierungen brauchen einen konkreten Zweck
AVM bietet verschiedene Funktionen an: Zeitpläne, verbrauchsabhängige Routinen, Zufallsschaltungen zur Anwesenheitssimulation und Geofencing (Aktionen beim Betreten oder Verlassen bestimmter Orte).
Sinnvoll sind solche Automatisierungen vor allem dann, wenn sie wiederkehrende Manöver abnehmen. Ein fester Zeitplan greift im Alltag oft zuverlässiger als das manuelle Schalten per Smartphone.
Vor dem automatischen Kappen der Stromzufuhr sollte allerdings feststehen, wie sich das angeschlossene Gerät beim Wiedereinschalten verhält – eine smarte Steckdose ersetzt schließlich nicht die eigene Steuerlogik des Geräts.
Fazit zur FRITZ!Smart Energy 201
Die FRITZ!Smart Energy 201 eignet sich für das gezielte Überwachen des Stromverbrauchs einzelner Geräte sowie deren Automatisierung. Die Einbindung ist einfach, wenn ein passender FRITZ!Router bereits vorhanden ist. Die FRITZ!Smart Energy 201 ist ab sofort mit einer UVP von 49 € erhältlich. Für einen ergänzenden Blick auf den Stromverbrauch des gesamten Haushalts bietet sich die Messung direkt am digitalen Stromzähler mit dem FRITZ!Smart Energy 250 an.

FRITZ!Smart Energy 201
bis 3.680 Watt schaltbar, via DECT, präzise Energiemessung, stromsparend, kompaktes Design
Quelle/Foto: (Amazon / AVM )

Ich bin Christian und habe den Blog 2024 gegründet. Ich bin gelernter Kommunikationselektroniker, technikbegeistert und Smart-Home-Enthusiast mit langjähriger Erfahrung im Bereich vernetzter Haushaltsgeräte. Mit großer Leidenschaft verfolge ich aktuelle Entwicklungen und teste regelmäßig neue Produkte, um verständliche Einblicke und praxisnahe Empfehlungen zu geben.